Netzwerk Renaturierung
Veranstaltungen

Renaturierung ist ein durch den Menschen veranlasster Prozess zur Wiederherstellung eines Ökosystems, das entweder degradiert, gestört oder vollständig zerstört wurde


Ver­anstalt­ungen des Netz­werks

Für den Beginn sind als konkrete Aktivitäten des Netzwerks vor allem regelmäßige Treffen geplant. Die Struktur und Organisation solcher und ähnlicher Treffen mit Exkursionen hat keine feste Form und liegt in den Händen der lokal Verantwortlichen, die eine solche Veranstaltung eventuell mit ohnehin stattfinden Abschlussveranstaltungen größerer Projekte verbinden können.

Vormerken

3. Treffen des Netzwerks Renaturierung: 27. und 28.4.2018

Das dritte Treffen des Netzwerks wird durch die AG Ökosystemforschung der Universität Münster (Prof. Dr. Norbert Hölzel) in Nordwestdeutschland organisiert werden, ebenfalls zum Thema Moorrenaturierung.
Der Vortragsteil wird in Münster stattfinden und die Exkursion im Kreis Vechta.

Erste Infos: www.uni-muenster.de/Oekosystemforschung/forschung/hochmoorrenaturierung.html

Bericht

Juni 2017: Naturnahe Begrünung von Rohböden

Am 21. und 22. Juni 2017 fand mit 34 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland das 1. Treffen des Netzwerks Renaturierung statt. Christina Grätz (NagolaRe), Hendrik Zank und Christoph Oberndorfer (LEAG) luden ein, Wildpflanzen-Vermehrungsflächen von NagolaRe und Renaturierungsflächen im Tagebau Jänschwalde bei Cottbus (Brandenburg) zu besichtigen. Der erste Teil war Vorträgen und lebhaften Diskussionen zu folgenden Themen gewidmet:

  • Naturnahe Begrünung von Rohböden (Anita Kirmer, Hochschule Anhalt)
  • Vermehrung und Produktion gebietseigenen Wildpflanzensaatguts (Johannes Rieger, Rieger-Hoffmann GmbH)
  • Aufbau und Funktionalitäten des Spenderflächenkatasters in Sachsen-Anhalt (Sandra Mann, Hochschule Anhalt)
  • Einführung in das Exkursionsgebiet Tagebau Jänschwalde (Hendrik Zank, LEAG Lausitz Energie Bergbau AG)

Anschließend an die Diskussion folgte eine Besichtigung der Vermehrungsflächen von zertifiziertem Wildpflanzensaatgut (NagolaRe, Jänschwalde). Christina Grätz stellte Ihren Betrieb mit allen bisher erreichten Erfolgen sowie bestehenden Herausforderungen vor.

Am Folgetag konnten sich die Teilnehmer im Tagebau Jänschwalde die dort großflächig praktizierte und mit verschiedenen Methoden der naturnahen Begrünung umgesetzte Renaturierung anschauen. Der Umfang der dort seit 2009 jährlich auf ca. 30 - 50 ha angewendeten Maßnahmen zur Renaturierung von Offenland- und Waldlebensräumen hat zweifelsohne eine europaweite Vorbildwirkung.

Einen ausführlichen Bericht zum ersten Treffen, erstellt von Kathrin Kiehl und Sabine Tischew, können Sie als PDF herunterladen!

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