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Netzwerk
Renaturierung

Renaturierung ist ein durch den Menschen veranlasster Prozess zur Wiederherstellung eines Ökosystems, das entweder degradiert, gestört oder vollständig zerstört wurde

Die Motivation des Netzwerks Renaturierung ist es, Verbindungen von Praktikern und Wissenschaftlern zu fördern und einen produktiven Austausch von neuartigen Ideen, theoretischem Wissen und konkreten Erfahrungen zu ermöglichen. Dabei werden enge Kontakte zur Society for Ecological Restoration und der Gesellschaft für Ökologie gepflegt.

Das Netzwerk

Das Netzwerk führt jährliche Treffen in unterschiedlichen Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu aktuellen Themen der ökologischen Renaturierung durch, die mit der Besichtigung von Projekt- und Umsetzungsgebieten verbunden werden, wobei Wert auf ausreichend Zeit für Diskussionen vor Ort gelegt wird.
Im Sinne des Austausches werden auch Veranstaltungen außerhalb des Netzwerkes angekündigt.

Wenn Sie Mitglied im Netzwerk werden wollen und über die Aktivitäten des Netzwerkes informiert werden wollen, dann schicken Sie bitte eine Mail mit Ihrem vollständigen Namen, einer Mailadresse und einer Postanschrift an sabine.tischew (at) hs-anhalt.de. Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist kostenfrei.

Ansprechpersonen zu bestimmten Themen entnehmen Sie bitte unserer Kontaktseite!

Aktuelles

Beitritt "Netzwerk Renaturierung – German Restoration Network" (GRN) zur SER Europe

Unterzeichnung der Beitrittserklärung des Netzwerkes Renaturierung zur SER Europe

Kathrin Kiehl, Vicky Temperton und Sabine Tischew haben auf dem 4. Netzwerktreffen nach Abstimmung mit den weiteren Sprechern Johannes Kollmann und Albin Blaschka die Beitrittsvereinbarung unterschrieben (Photo: Luise Hauswirth).

Im Rahmen des vierten Netzwerktreffens wurde die Vereinbarung zum Beitritt des deutschen Netzwerkes Renaturierung (German Restoration Network – GRN) zur europäischen Sektion der Gesellschaft für Renaturierungsökologie von den Sprecherinnen des Netzwerkes unterzeichnet. Damit wird der fachliche und organisatorische Austausch mit den europäischen Renaturierungsökologen aus Wissenschaft und Praxis gestärkt.

Das deutsche Netzwerk Renaturierung hat inzwischen 120 Mitglieder. Eine Besonderheit ist der hohe Anteil von Mitgliedern, die aus der Renaturierungspraxis kommen. Vertreter von Fach- und Vollzugsbehörden des Naturschutzes, von Stiftungen und Verbänden des Naturschutzes, Planungsbüros und Firmen stehen im Austausch mit Wissenschaftlern und suchen gemeinsam nach Lösungen für die erfolgreiche Renaturierung von Ökosystemen. Neben der Information zu aktuellen Veranstaltungen und Publikationen werden jährlich Netzwerktreffen zu verschiedenen Themen der Renaturierung von Ökosystemen angeboten. Wichtiger Bestandteil dieser Treffen ist die Besichtigung von Umsetzungsprojekten und Diskussionen vor Ort zu Renaturierungsmethoden, Ergebnissen und Optimierungsmöglichkeiten.

Ein kurzer Bericht als PDF über die Unterzeichnung als PDF ist verfügbar!
Ankündigungen

Wir empfehlen Ihnen, sich immer mal wieder auf der Website von SER Europe zu internationalen Veranstaltungen und Trends in der Renaturierungsökologie zu informieren.

Veranstaltungen außerhalb des Netzwerks

Regionaltagung des Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz mit dem Titel
Stichtag 1. März 2020 – gebietseigene Ansaaten und Gehölzpflanzungen
Datum und Ort:16. Oktober in Bingen
Weitere Informationen unter https://www.th-bingen.de/campus/veranstaltung/naturschutztagung-2019
Das Tagungsprogramm als Download im PDF-Format
Berichte Veranstaltungen

Rückblick: BlütenMeer 2020 – Abschlussveranstaltung und 4. Netzwerktreffen Renaturierung
25.06 – 27. 06. 2019 in Sankelmark

Das Projektteam "BlütenMeer 2020" blickte mit seiner Abschlussveranstaltung vom 25. bis 27. Juni 2019 auf die letzten fünf erfolgreichen Jahre des Projektes zurück. Das Projekt ist als Vorzeigeprojekt für die großflächige Wiederherstellung artenreicher Grünland- und weiterer Offenlandlebensräume von deutschlandweitem Interesse. Neben den fachlichen Erkenntnissen wurden im Rahmen der Tagung auch wertvolle Erfahrungen im Bereich der logistischen und praktischen Umsetzung vorgestellt und diskutiert.

Gemeinsam mit der Tagung fand unser 4. Netzwerktreffen Renaturierung statt!

Einen ausführlichen Bericht in PDF-Form gibt es ebenso!

Rückblick: Abschlussveranstaltung des EU-LIFE-Projektes "Sandrasen Dahme-Seengebiet"
27.05. – 29.05.2019

LIFE

Das EU-Projekt LIFE-Sandrasen der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hielt vom 27. bis 29. Mai 2019 eine Abschlussveranstaltung mit Vorträgen und Exkursionen in die Projektgebiete ab. Neben der Vorstellung der Projektergebnisse sollte der Erfahrungsaustausch dabei eine wichtige Rolle spielen.

Einen kurzer Bericht in englischer Sprache gibt es hier als PDF - A short notice in english as PDF is also available!


Wenn Sie weitere Veranstaltungen oder aktuelle Publikationen aus dem Bereich Renaturierung hier ankündigen möchten, kontaktieren Sie bitte Albin Blaschka: albin.blaschka@standortsanalyse.net (und siehe auch unsere Kontaktseite)

Nachrichten

Innovative Lehre: Seminar zu Biodiversität

Vicky Temperton, Mitglied des Netzwerk Renaturierung seit Anbeginn und an der Leuphana Universität Lüneburg tätig, wurde gemeinsam mit ihren Kolleginnen (Berta Martin Lopez, Jacqueline Loos und Katrin Temperton) für ihr Seminar "Ecological restoration for sustainability" mit dem Lehrpreis 2019 der Leuphana ausgezeichnet. Dazu wurde folgendes Video von der Uni erstellt:

Rundbrief und Rückblick des Netzwerkes 2018

Den Rundbrief bzw. Rückblick aus dem Jahr 2018 können Sie auch als PDF herunterladen!

Ausführlichere Berichte von früheren Treffen des Netzwerkes finden Sie auch unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen"!


Das Netzwerk Renaturierung verbindet

Das "Netzwerk Renaturierung" möchte Verbindungen zwischen Theorie und Praxis, vom Wissen zum Tun schaffen und einen Austausch von Ideen, Wissen und Erfahrungen im Bereich der Renaturierung ermöglichen.

Ehemalige Ackerfläche, nach Mahdgutübertrag
Glockenblume und Labkraut

Umwandlung von Ackerflächen in artenreiche Wiesen durch Mahdgutübertrag (links) und Regiosaatgut (rechts) im Rahmen des Projektes BlütenMeer 2020.